• Galerie L. Collot d´Herbois

Öffnungszeiten

Mittwochs 20 Uhr

Jeder erster Freitag im Monat 15 – 18 Uhr

Gruppen- oder Einzelführungen nach Vereinbarung

   Burgbergring 1      D – 88662 Überlingen

Lesung mit Klangimprovisation am 8. Mai 2019 um 20.00

THEOPHRASTUS VON HOHENHEIM – PARACELSUS – (1493-1541)
Lesung aus: Septime Defensiones – Die Verteidigungen eines Außenseiters
Begleitet durch: Ensemble „BlanscheFlur“ mit experimentellen
Klangimprovisationen um das Sprachliche tiefer sinken zu lassen
Lesung Theophrastus‘ eigener Texte. Der Eindruck und Einblick in
Paracelsus‘ Wesen wird unterstützt durch Einlassungen der seit 30
Jahren tätigen Paracelsus Forscherin Gunhild Pörksen.
Paracelcus, als Arzt und als freidenkender Mensch bekannt, begründet
seine medizinischen Ansätze und äußert sich zu seinem unangepassten
Lebensstil.
Sprache: Sarah Kellogg
Ensemble BlanscheFlur: Claire-Marie Dreiseitl und Christine Kallenberg

Lesung mit Klangimprovisation am 22. Mai 2019 um 20.00

Theophrastus von Hohenheim – PARACELSUS – (1493-1541)
Lesung aus: Lieber de Nymphis, Sylphis, Pygmaeis et de Caetera
Spiritibus
Früheste bekannte Niederschrift über die Elementarwesen
Lesung Theophrastus‘ eigener Texte. Der Eindruck und Einblick in
Paracelsus‘ Wesen wird unterstützt durch Einlassungen der seit 30
Jahren tätigen Paracelsus Forscherin Gunhild Pörksen.
Paracelsus beschreibt wo und wie die Elementarwesen leben und sagt, dass
sie aus einer Zwischenwelt heraus Kontakt zu uns Menschen suchen.
Sprache: Sarah Kellogg
Ensemble BlanscheFlur: Claire-Marie Dreiseitl und Christine Kallenberg

24 Aquarell – und Pastellbilder sind Grundstock einer ständigen Ausstellung für Werke von Liane Collot d’Herbois (*17. 12. 1907, † 17. 9. 1999). Darin enthalten sind ihr erstes Pastellbild und das letzte Aquarell.
Der Betrachter bekommt einen Einblick in die verschiedenen Schaffensperioden des über 70 – jährigen Wirkens der Künstlerin.

Seit dem 10. Januar 2016 haben wir in 88662 Überlingen, Burgbergring 1 die Galerie für Bilder von Liane Collot d´Herbois eröffnet. Es ist neben den bisher stattfindenden Wander- oder temporären Ausstellungen die erste dauerhafte Galerie für ihre Bilder. Den Grundstock bilden 22 Gemälde, die   E. L. Hambrecht in eine unselbstständige Stiftung des Mercurialis e. V übertragen hat  mit der Auflage, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nun kommen wechselnde Leihgaben hinzu, die das Gesicht der Galerie immer etwas verändern. Liane Collot d´Herbois, geb. 17. Dezember 1907 an der Westküste Englands und verstorben am 17. September 1999 in Driebergen / Holland, fand durch verschiedene Schicksalsschläge schon sehr früh zu ihrem eigenen Weg. Die 5 jährige Malausbildung in Birmingham schloss sie bereits im 18. Lebensjahr ab. Schon während dieser Zeit  erschienen  ihr die Bilder der Mitschüler wie durchsichtig, durch die sie Wesenszüge der Menschen erleben konnte. Auf ihrer Suche begegnete sie dem Buddhismus, der ihr jedoch zu weltabgewandt erschien. In ihrer  Kunstschule entdeckte sie Rudolf Steiners Buch „Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten“.  Seit dieser Zeit wurde die Anthroposophie zu ihrem ständigen Wegbegleiter, wodurch sie ihre eigenen Erlebnisse immer deutlicher denkend  erhellen konnte.

Schließlich  wurde sie Anfang ihrer zwanziger Jahre im heilpädagogischen Heim „Sunfield“ in Clent von der Ärztin Ita Wegman entdeckt, die in ihren Bildern objektiv heilende Kräfte erlebte: „Ihre Bilder sind heilend“. Diese Begegnung führte zu einer engen Zusammenarbeit in der Klinik „Casa Andrea Cristoforo“ in  Ascona / Tessin, wo sie für Ita Wegmans Patienten „heilende Bilder“ malte.

Sie selbst betrachtete ihre Bilder nicht als Kunst, sondern als Übungsweg zur Bebilderung der menschlichen Konstitution und als Schulungsweg.

Seit Beginn der 80 er Jahre, auf die Frage eines holländischen Arztes, entwickelte sie systematisch eine Maltherapiemethode aus den konstituierenden, unsichtbaren Kräften von Licht und Finsternis. Aus diesen Kräften entstehen nicht nur die Farben, sondern sie sind die Grundlage der ganzen uns umgebenden Welt und unseres Leibes. Heute ist der Impuls weltweit wirksam. Eine Besonderheit der Galerie liegt in der Tatsache, dass sie ihr erstes und ihr letztes Bild beherbergt.

In der künftigen Entwicklung ist auch an Malkurse gedacht.

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