• Galerie L. Collot d´Herbois

Öffnungszeiten

Mittwochs 20 Uhr

Jeder erster Freitag im Monat 15 – 18 Uhr

Gruppen- oder Einzelführungen nach Vereinbarung

   Burgbergring 1      D – 88662 Überlingen

24 Aquarell – und Pastellbilder sind Grundstock einer ständigen Ausstellung für Werke von Liane Collot d’Herbois (*17. 12. 1907, † 17. 9. 1999). Darin enthalten sind ihr erstes Pastellbild und das letzte Aquarell.
Der Betrachter bekommt einen Einblick in die verschiedenen Schaffensperioden des über 70 – jährigen Wirkens der Künstlerin.

Seit dem 10. Januar 2016 haben wir in 88662 Überlingen, Burgbergring 1 die Galerie für Bilder von Liane Collot d´Herbois eröffnet. Es ist neben den bisher stattfindenden Wander- oder temporären Ausstellungen die erste dauerhafte Galerie für ihre Bilder. Den Grundstock bilden 22 Gemälde, die   E. L. Hambrecht in eine unselbstständige Stiftung des Mercurialis e. V übertragen hat  mit der Auflage, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nun kommen wechselnde Leihgaben hinzu, die das Gesicht der Galerie immer etwas verändern. Liane Collot d´Herbois, geb. 17. Dezember 1907 an der Westküste Englands und verstorben am 17. September 1999 in Driebergen / Holland, fand durch verschiedene Schicksalsschläge schon sehr früh zu ihrem eigenen Weg. Die 5 jährige Malausbildung in Birmingham schloss sie bereits im 18. Lebensjahr ab. Schon während dieser Zeit  erschienen  ihr die Bilder der Mitschüler wie durchsichtig, durch die sie Wesenszüge der Menschen erleben konnte. Auf ihrer Suche begegnete sie dem Buddhismus, der ihr jedoch zu weltabgewandt erschien. In ihrer  Kunstschule entdeckte sie Rudolf Steiners Buch „Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten“.  Seit dieser Zeit wurde die Anthroposophie zu ihrem ständigen Wegbegleiter, wodurch sie ihre eigenen Erlebnisse immer deutlicher denkend  erhellen konnte.

Schließlich  wurde sie Anfang ihrer zwanziger Jahre im heilpädagogischen Heim „Sunfield“ in Clent von der Ärztin Ita Wegman entdeckt, die in ihren Bildern objektiv heilende Kräfte erlebte: „Ihre Bilder sind heilend“. Diese Begegnung führte zu einer engen Zusammenarbeit in der Klinik „Casa Andrea Cristoforo“ in  Ascona / Tessin, wo sie für Ita Wegmans Patienten „heilende Bilder“ malte.

Sie selbst betrachtete ihre Bilder nicht als Kunst, sondern als Übungsweg zur Bebilderung der menschlichen Konstitution und als Schulungsweg.

Seit Beginn der 80 er Jahre, auf die Frage eines holländischen Arztes, entwickelte sie systematisch eine Maltherapiemethode aus den konstituierenden, unsichtbaren Kräften von Licht und Finsternis. Aus diesen Kräften entstehen nicht nur die Farben, sondern sie sind die Grundlage der ganzen uns umgebenden Welt und unseres Leibes. Heute ist der Impuls weltweit wirksam. Eine Besonderheit der Galerie liegt in der Tatsache, dass sie ihr erstes und ihr letztes Bild beherbergt.

In der künftigen Entwicklung ist auch an Malkurse gedacht.

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